Wem gehört die Stadt? Der Plan für ein soziales und ökologisches Berlin

 
Als Senator für Kultur und Europa sage ich gern: Ich habe einen der schönsten Jobs, die Berlin zu vergeben hat. Und ich meine das auch so! Wir kämpfen für kulturelle (Frei-)Räume und Vielfalt, für mehr Angebote gerade für Jüngere und leichtere Zugänge für alle zu allen Formen von Kunst und Kultur. Wir stehen für soziale Mindeststandards – vor, auf und hinter den Bühnen, den Galerien und Ateliers, denn Kunst ist Arbeit. 
 
Kultur macht vieles leichter, auch die gerade jetzt notwendige europäische Verständigung über alle räumlichen, politischen und religiösen Grenzen hinweg. Kultur verbindet und spaltet nicht.
 
Bei der Gedenkkultur werden wir uns dem kolonialen Erbe stellen und Aufarbeitung vertiefen. Das baukulturelle Erbe Berlins werden wir mit eigenen Akzenten bereichern. 
 
Und all das im Dialog mit der Berliner Stadtgesellschaft, wie im Wahlkampf versprochen.
Kurz: Wir haben viele Chance für starke LINKE Punkte bei „r2g“ – und wir nutzen sie. 

Ihr

Klaus Lederer Unterschrift

Unduldsam, beherzt, gerecht.
k.klink

Fünf Leitlinien

Meine Arbeit als Senator für Kultur und Europa wird sich in den nächsten Jahren an diesen Leitlinien orientieren: 

Mindeststandards schaffen

Kultur ist kein Luxus, sondern auch Arbeit. Deswegen stehen Schaffung soziale Mindeststandards in der Kunst- und Kulturproduktion ganz oben auf meiner Liste. Wir müssen Mindesthonorare und –gagen, die hohe Arbeitsbelastung und die Altersabsicherung diskutieren.

Diversität sichern

Frauen und Menschen mit Behinderung müssen in Leitungspositionen in der Kulturbranche vertreten sein.

Teilhabe stärken, Zugänge erleichtern

Das heißt Barrieren abbauen und kulturelle Bildung stärken. Kindern muss schon früh die Berührung zu Kunst und künstlerischen Angeboten ermöglicht werden.

Kulturelle Infrastruktur ausbauen

Berlin muss Räume für Kunst und Kultur sichern und schaffen. Durch Verdrängung und Verwertungsdruck werden Räume immer knapper. Die kulturelle Vielfalt ist das Aushängeschild Berlins als europäische Metropole und Hauptstadt.

Förderung

Um all das umzusetzen müssen die Förderinstrumente laufend überprüft und angepasst werden.

Portrait Klaus Lederer

Geboren 1974 in Mecklenburg, verbrachte Dr. Klaus Lederer seine Kindheit und frühe Jugend in Frankfurt an der Oder.

Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS).

Sein Studium der Rechtswissenschaften bis zur Promotion zum Dr. jur. an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die Arbeit in der PDS und für sie in der Kommunalpolitik füllten seine 1990er Jahre. Im Dezember 2005 wurde Klaus Lederer zum Landesvorsitzenden der LINKEN in Berlin gewählt. Er blieb an der Spitze des Landesverbandes bis zum Dezember 2016.

Von 2003 bis Januar 2017 war Herr Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, dem Parlament des Bundeslandes Berlin und dort rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Seit Dezember 2016 ist Dr. Klaus Lederer Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin.

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Nochmal nach der Lage geschaut. #Volksbühne

84 Likes, 2 KommentareVor 22 Stunden

Abtanzen statt Abfliegen: Tegel soll Party-Airport werden

about:// freiräume

58 Likes, 5 KommentareVor 1 Tag

Kunstfreiheit ist immer auch die Kunstfreiheit der Andersperformenden! Ja, der Kampf um Freiräume ist wichtig und notwendig. Er ist mir ein zentrales politisches Anliegen. Aber der Kampf um Freiräume kann nicht dadurch geführt werden, dass existierende Freiräume – ob mir gefällt, was dort passiert oder nicht – privatisiert und unter eine angemaßte Kontrolle gestellt werden. Die Volksbühne ist ein öffentliches Haus. Es wird mit öffentlichen Mitteln bespielt, über die Intendanz auf demokratisch legitimiertem Weg entschieden. Man kann solche Entscheidungen kritisieren – was ich auch getan habe -, man kann solche Entscheidungen für falsch halten. Was nicht geht und was auch nicht progressiv ist: Die Intendanz daran zu hindern, ihre Arbeit zu machen und sie dem Lob oder der Kritik auszusetzen. Zur Kunstfreiheit gehört auch, sie den anderen zuzugestehen. Freiräume werden aktuell durch die ökonomischen Verhältnisse einerseits und durch politischen Druck, vornehmlich von rechts,..

116 Likes, 28 KommentareVor 1 Tag

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Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin
Brunnenstraße 188-190
10119 Berlin
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