Linke gratuliert Reach Out herzlich

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Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

Der Fraktionsvorsitzende Udo Wolf und der Landesvorsitzende Klaus Lederer erklären

Seit zehn Jahren ist »ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus« in Berlin aktiv – zum zehnten Geburtstag gratulieren wir ganz herzlich.

Reach out gehört wie die Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus (mbr) zu den zentralen Projekten, die Rückgrat der zivilgesellschaftlichen Strukturen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin sind. Sie sind gleichzeitig elementarer Bestandteil des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, das wir mit Rot-Rot nicht nur inhaltlich weiter entwickelt haben. Wir haben die Finanzierung dieser Strukturprojekte im Landeshaushalt abgesichert. Damit werden sie unabhängig von den unterschiedlichen Förderkonjunkturen der Bundesregierung und unabhängig von Spitzelanforderungen, wie sie die Bundesregierung mit der sogenannten »Demokratieklausel« an die Projekte richtet.

Wir werden auch weiter dafür streiten, dass die Arbeit der Projekte abgesichert wird, auf dass sie irgendwann überflüssig werden, weil es uns gemeinsam gelungen ist, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aus den Köpfen zu vertreiben.

Dass es dazu noch vieler Anstrengungen bedarf, ist am Treiben der rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien im Berliner Wahlkampf zu sehen. Wir unterstützen deshalb den Aufruf, am Sonntag gegen die Abschlusskundgebung der NPD am S-Bahnhof Schöneweide auf die Straße zu gehen.

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